
Das Schweizer Kinderkrebsregister (SKKR) ist ein nationales, bevölkerungsbezogenes Register für Krebserkrankungen bei Kindern in der Schweiz. Es erfasst Neuerkrankungen, dokumentiert die Behandlung und beinhaltet Langzeituntersuchungen. Dadurch trägt es zur Erfassung von Ursachen zu Krebserkrankungen, zur Vorbeugung, zur Verbesserung der Behandlung und zum Vermeiden von Spätfolgen bei.
Das SKKR befindet sich im Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) und arbeitet eng mit der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologiegruppe (SPOG) zusammen. Alle Schweizer Kinderkliniken, welche krebskranke Kinder behandeln, melden dem Register neu diagnostizierte Patienten und senden danach jährliche Updates. Daten von rund 8583 Patienten sind erfasst (Stand 1.1.2012).
Das Schweizer Kinderkrebsregister ist Mitglied der International Association of Cancer Registries (IACR) und des European Network of Cancer Registries (ENCR).
Ein kürzlich publizierter Artikel der Swiss Childhood Cancer Survivor Study untersuchte das Bewegungsverhalten von erwachsenen Kinderkrebsüberlebenden im Vergleich zu einer gesunden Kontrollpopulation.[more]
Das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, ist nicht erhöht, wenn Kinder und Jugendliche mit dem Handy telefonieren. Dies belegt erstmals eine internationale Fall-Kontrollstudie Studie durchgeführt in der Schweiz, Dänemark,...[more]
Eine grosse schweizweite Langzeitstudie fand keine Hinweise dafür, dass kindliche Krebserkrankungen in der Nähe von Kernkraftwerken häufiger auftreten als anderswo. Die CANUPIS-Studie wurde vom Institut für Sozial- und...[more]